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Schulschwimmen für Hamburg

Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird das obligatorische Schulschwimmen in Hamburg von unseren eigens dafür ausgebildeten und qualifizierten Bäderland-Schwimmlehrern und -Schwimmlehrerinnen durchgeführt. Pro Schulhalbjahr werden aktuell rund 1350 Grundschulklassen mit ca. 29 000 Kindern nach einem hamburgweit einheitlichen Schwimmlernkonzept geschult. Die Anzahl der Kinder nimmt stetig zu.

 

Die vorherige Selbstversorgung in den Schulen war einerseits von zu wenig vorhandenen qualifizierten Lehrkräften und einer aufgrund vieler Ausfälle stark verbesserungsbedürftigen Organisation gekennzeichnet (Ausfälle resultieren aus schulseitigen Abwesenheiten wie Wandertagen, Projekttagen o. Ä.). Neben der Sicherstellung der verlässlichen Durchführung der wichtigen Schwimmausbildung aller Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klassen konnte Bäderland als Auftragnehmer der Hamburger Schulbehörde für das Schulschwimmen auch eine deutliche Qualitätssteigerung erreichen.

Das Schulschwimmen unterliegt, wie alle Bäderland-Angebote, einem strengen Qualitätsmanagement und wird laufend weiterentwickelt. Inhaltlich orientiert sich das Konzept an den jüngst veröffentlichten DGUV-Empfehlungen. Um die hohen Qualitätsanforderungen beim Schulschwimmen zu erfüllen, nehmen alle Schwimmlehrkräfte verpflichtend an mindestens einer Fortbildungsmaßnahme pro Jahr teil. Auch die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses ist für sie obligatorisch.

 

Als Dienstleister für die Schulbehörde übernimmt Bäderland auch das Monitoring und die Analyse der Daten zur Schwimmfähigkeit der Schüler und Schülerinnen, sodass anhand der Kennzahlen verschiedene Maßnahmen zur Optimierung entwickelt werden konnten. Prominentes Beispiel ist das Projekt „Wasser entdecken“ zur Förderung von Kindern mit besonders schlechten Eingangsvoraussetzungen für den Schwimmunterricht.

 

Bäderland stellt im Rahmen des Monitorings stetig niedrigere Eingangsvoraussetzungen (Grad der vor dem Schulschwimmen vorhandenen Kompetenzen am und im Wasser) der Kinder fest. Dies hat vielfältige Ursachen, die häufig im sozialen Umfeld des Elternhauses liegen, und nimmt zunehmend Einfluss auf den Erfolg des Schwimmunterrichts, da bislang voraussetzbare Grundkompetenzen der Wassergewöhnung vor dem eigenen Schulschwimmen vermittelt werden müssen.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), DGUV-Information 202-107, Ausgabe: November 2019, EVN: 210142
Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), DGUV-Information 202-107, Ausgabe: November 2019, EVN: 210142

Am Ende des Schulschwimmens haben dennoch mehr als 80 % der Kinder mindestens das „Seepferdchen“ oder ein höherwertiges Schwimmabzeichen erreicht und sind somit gut für den weiteren Weg zum sicheren Schwimmer bzw. zur sicheren Schwimmerin vorbereitet. Dies ist ein Wert, der in keinem anderen Bundesland erreicht wird.

Schulschwimmen

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